Radfahrtraining Das ist Urban Troll. Er ist ein wahrer Verkehrsprofi, denn er ging hinaus, um die Mobilität der Menschen zu erforschen. Sicher am Rad
         
  der Film
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Auswertung der begleitenden Evaluierung des Radfahrtrainings
Das Radfahrtraining wird seit Beginn evaluiert. Das Radfahrverhalten der SchülerInnen wird auf Beobachtungsbögen dokumentiert. Jedes Kind bekommt am Ende des Radfahrtrainings individuelles Feedback zu seinem Radfahrkönnen.
 
 

Steigerung des Fahrkönnens
Vor dem Radfahrtraining im Straßenverkehr wird das Fahrkönnen der SchülerInnen bewertet. Dabei zeigt sich, dass sich das Fahrkönnen der SchülerInnen durch das Üben im Straßenverkehr stark verbessert.

Sehr gut / gut = SchülerIn wird die Radfahrprüfung bestehen und meistert Situationen im Straßenverkehr souverän.
Befriedigend = SchülerIn wird die Radfahrprüfung bestehen und ist zur selbständigen Teilnahme im Straßenverkehr befähigt.
Ungenügend = SchülerIn wird die Radfahrprüfung (eventuell im Schonraum) bestehen, kann aber aus Sicherheitsgründen nicht alleine auf der Straße (im realen Verkehrsraum) Radfahren. Weiteres Üben unter Aufsicht ist unabdingbar.

1. Schritt: Vor dem Radfahrtraining im Straßenverkehr wird das Fahrverhalten der SchülerInnen in ausgesuchten Schonraumübungen bewertet. (Psychomotorische Übungen, Gleichgewichtsübungen, Sehübungen etc.) In einem speziell abgestimmten Übungsprogramm werden die SchülerInnen auf die Verkehrswirklichkeit vorbereitet.

2. Schritt: Nach dem Radfahrtraining im Straßenverkehr zeigen sich besonders Verbesserungen im Bereich der „schlechten“ RadfahrerInnen, deren Anteil sich nach einem Trainingstag fast halbiert.

Nach dem Radfahrtraining im Straßenverkehr zeigen sich besonders Verbesserungen im Bereich der „schlechten“ RadfahrerInnen (ungenügend). Der Anteil der SchülerInnen, die vor dem Radfahrtraining ungenügendes Radfahrkönnen zeigten, verbessert sich nach einem Trainingstag um ein Drittel. Diese SchülerInnen sind nach dem Radfahrtraining in der Verkehrswirklichkeit durchaus in der Lage, sich verkehrssicher im Straßenverkehr zu verhalten.

Fast ein Drittel der SchülerInnen ist auch nach dem Radfahrtraining noch nicht souverän genug um selbständig im Straßenverkehr unterwegs zu sein.

Uns geht es um die Sicherheit und nicht um eine möglichst hohe Erfolgsquote bei der Prüfung. Kinder, die wir als ungenügend einstufen, werden von der Lehrerin/vom Lehrer darüber informiert. Für Eltern gibt es die Tipps für Eltern, mit deren Hilfe sie mit ihrem Kind üben können. Regelmäßiges Rad fahren im Straßenverkehr ist die beste Vorbereitung für die Radfahrprüfung!

 
 

LehrerInnen wünschen sich das Radfahrtraining im Straßenverkehr
Die laufende Befragung unter LehrerInnen zeigt eine überwältigende Mehrheit an positivem Feedback. So gut wie jede/r LehrerIn begrüßt das Projekt und wünscht sich auch in Zukunft eine Weiterführung des Radfahrtrainings.

 
Als wichtigste Argumente für das Radfahrtraining in der Verkehrsrealität werden von PädagogInnen an erster Stelle der Realitätsbezug genannt. Das Erkennen echter Gefahren steht an zweiter Stelle. An dritter Stelle steht das Kennen lernen der Schulumgebung. Der Rest der Nennungen verteilt sich auf Fahrtechnik, das Erlernen der Verkehrsregeln und die Erhöhung der Aufmerksamkeit.
 
Reform der Radfahrausbildung notwendig
Befragt zu einer Reform der Radfahrausbildung sprechen sich 87% der LehrerInnen für das Radfahrtraining in der Verkehrswirklichkeit statt im Verkehrserziehungsgarten aus.